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ÖKOLOGISCHE VERMÖGENSBERATUNG

Genussrechte für Einsteiger

Genußscheine bieten ökologisch orientierten Anlegern eine Reihe von Vorteilen: einen erfolgsabhängigen attraktiven Zins, überschaubare Kurs- und Bonitätsrisiken und ein gewisses Maß an Flexibilität. Doch was sind Genussrechte und wie funktionieren sie? Bank & Umwelt beantwortet die wichtigsten Fragen auch für Neueinsteiger.

Genussrechte für Einsteiger

Mit dem Erwerb eines Genussrechts stellen Anleger einem Emittenten befristet oder unbefristet Kapital zur Verfügung. Im Gegenzug erhält der Anleger die Zusage von jährlichen Zinszahlungen. Genussrechte sind ein Zwitter zwischen Fremd- und Eigenkapital und gehören zur Gruppe der Vermögensanlagen. Werden sie zusätzlich in einer Sammelurkunde verbrieft, spricht man von Genußscheinen, die zur Wertpapiergruppe der Schuldverschreibungen gehören.

Die UmweltBank bietet zwei verschiedene Arten von Genussrechten bzw. -scheinen an: Projekt-Genußscheine von dritten Emittenten und eigene Genussrechte, bei denen die UmweltBank selbst Emittentin ist.

Direkte Umweltbeteiligungen
Mit dem Kauf eines Projekt-Genußscheins beteiligt sich der Anleger direkt am Erfolg ausgewählter Umweltprojekte. Der Anlagebetrag dient in der Regel als nachrangiges Fremdkapital zur Finanzierung konkreter Projekte wie Windparks oder Solaranlagen. Im Gegensatz zu geschlossenen Fonds wird der Anleger nicht Eigentümer und hat auch kein Stimmrecht.

Sorgfältige Prüfung
Die UmweltBank arbeitet bei Projektgenußscheinen gerne mit Geschäftspartnern zusammen, die über langjährige Erfahrung in ihrem Bereich verfügen und führt vor jeder Emission eine ausführliche Projektprüfung durch. Häufig werden den Genußscheinzeichnern die Projektsicherheiten im Range nach den fremdfinanzierenden Banken abgetreten.

Die UmweltBank hat bisher 14 Emissionen von Projekt-Genußscheinen begleitet. Bis heute sind alle ihren Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht nachgekommen. Der erste, 2003 emittierte Projekt-Genußschein wurde im Januar 2012 vom Emittenten planmäßig zurückgezahlt. Die sorgfältige Vorabprüfung durch die UmweltBank stellt jedoch keine Garantie dar.

UmweltBank-Genussrechte
Mit dem Erwerb eines UmweltBank-Genussrechts beteiligt sich ein Anleger an der Entwicklung der UmweltBank selbst, die seit Gründung vor 15 Jahren erfolgreich wächst und derzeit über 15.500 Umweltprojekte fördert und finanziert. Genussrechte stärken direkt das Eigenkapital der Bank und unterstützen das weitere Wachstum.

Die UmweltBank hat seit 2003 eigene Genussrechte im Volumen von über 63 Mio. Euro platziert, die letzte Emission fand im Dezember 2011 statt. Für 2012 sind zwei weitere Emissionen über je 5,5 Mio. Euro geplant.

Attraktive Zinsen
Aufgrund ihrer Eigenschaften werden Genussrechte mit höheren Zinssätzen ausgestattet, die deutlich über den Konditionen von Sparbriefen oder klassischen Darlehen liegen. Es gibt zwar einen festen Nominalzins, die Zahlung ist jedoch abhängig vom Erfolg des Projekts oder Unternehmens bzw. der Bank.

Kurs und Rendite
Neben dem Zinssatz spielt der Kurs eines Genußscheins die entscheidende Rolle. Denn erst aus der Verknüpfung von Nominalzins und Kurs ergibt sich die Rendite. Bei einem Kurs von unter 100 % liegt die Rendite über dem Nominalzins, bei einem Kurs über 100 % liegt die Rendite unter dem Nominalzins. Im Regelfall erfolgt die Rückzahlung eines Genußscheins gebührenfrei zu 100 %.

Einflussfaktoren auf den Kurs
Die Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt unterliegen täglichen Schwankungen, die Einfluss auf den Kurs der Genussrechte haben können: Bei steigendem Kapitalmarktzins wird der Nominalzins des Genussrechts weniger attraktiv und der Kurs fällt. Bei sinkenden Kapitalmarktzinsen wird das Genussrecht attraktiver und der Kurs steigt. Aber auch die Risikobewertung des Emittenten hat Einfluss auf den Kurs. Bei einer Veränderung der Bonität des Emittenten kann sich auch der Kurs des Genußscheins verändern. Erhöht sich das Risiko des Emittenten bzw. des Projekts, sinkt im Regelfall der Kurs und die Rendite steigt.

Stückzinsen im Kurs enthalten
Im Gegensatz zu anderen festverzinslichen Wertpapieren werden bei Genußscheinen die unterjährigen Stückzinsen beim Kauf und Verkauf nicht separat ausgewiesen, sondern in den Kurs eingerechnet, der sich dadurch um die aufgelaufenen Stückzinsen erhöht. Unter der Annahme eines konstanten Marktzinsniveaus und bei unveränderter Bonität des Emittenten steigt der Kurs bis zum Zinszahlungstermin kontinuierlich an. Am Tag der Zinszahlung fällt der Kurs dann um den ausbezahlten Zinsanteil.

Laufzeit
Die Laufzeit von Projekt-Genußscheinen ist in der Regel befristet und liegt häufig zwischen sieben und 15 Jahren. Da die Laufzeit der UmweltBank-Genussrechte in der Regel unbefristet ist, sind die Nominalzinsen für einen befristeten Zeitraum zwischen zwei und elf Jahren festgeschrieben. Die Anschlusskondition nach Ablauf der ersten Zinsfestschreibungsfrist orientiert sich an einer Bundesanleihe mit entsprechender Laufzeit. Hinzu kommt ein Zinsbonus von mindestens 1 %.

Handelbarkeit
In der Regel sind die von der UmweltBank begleiteten Emissionen börsenfähig und tragen eine Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN). Die Anteile sind in einer Globalsammelurkunde verbrieft und bei der Clearstream Banking AG, einer Tochter der Deutschen Börse in Frankfurt hinterlegt (Girosammelverwahrung). Aus Kostengründen wird auf eine Börseneinführung der Genußscheine verzichtet. Stattdessen bieten wir als UmweltBank einen hausinternen Handel (Telefonhandel) für unsere Kunden an. Wir stellen börsentäglich Kurse fest und veröffentlichen diese im Internet. Dies gilt auch für unsere eigenen Genussrechte.

Da Projekt-Genußscheine von vielen Anlegern bis zur Fälligkeit gehalten werden, ist die Nachfrage seit Jahren größer als die vorhandenen Verkaufsangebote. Für einen Kauf können Anleger entweder eine verbindliche, limitierte Kauforder erteilen. Oder sie lassen sich in eine Interessentenliste aufnehmen unter Angabe der gewünschten Investitionssumme und der Mindestrenditeerwartung. Sobald ein Verkaufsangebot vorliegt, werden zunächst die verbindlichen Kauforders bedient, anschließend die Interessenten in chronologischer Reihenfolge kontaktiert.

Stückelung / Mindestanlage
Genußscheine weisen häufig eine Aufteilung in 500 Euro-Abschnitte auf, die Mindestzeichnung nominal beträgt 2.500 Euro. Höhere Beträge müssen durch 500 teilbar sein. Abhängig von Kurs und Kaufzeitpunkt ergeben sich abweichende Abrechnungsbeträge.

Anfallende Gebühren
Der Kauf eines UmweltBank-Genussrechtes ist kostenfrei. Beim Erwerb von Projekt-Genußscheinen fallen Gebühren in Höhe von 1 % des Kurswertes an, die Rückzahlung des Nominalwertes bei Fälligkeit erfolgt gebührenfrei. Bei einem Verkauf vor Fälligkeit oder der Veräußerung eines unbefristeten Genussrechtes fällt 1 % des Kurswertes als Gebühren an. Die Verwahrung im UmweltPlus-Depot bei der UmweltBank erfolgt kostenfrei.

Höhere Chance, höheres Risiko
Die UmweltBank hat bisher alle angebotenen Genussrechte auf einer Skala von 0 bis 5 in die Risikoklasse 3 eingestuft. Das heißt: Höheren Erträgen stehen höhere Risiken entgegen, ein Totalverlust ist weniger wahrscheinlich, jedoch trotz sorgfältiger Prüfung nicht völlig auszuschließen. Die Risiken jedes einzelnen Genußscheins werden im jeweiligen Emissionsprospekt ausführlich dargestellt, der die Grundlage für jede Kaufentscheidung bildet.

Eine Übersicht aller Genußscheine und Genussrechte finden Sie hier. Artikelende

 

15 Jahre UmweltBank

15 Jahre UmweltBank

Am 29. Januar 1997 nahm die UmweltBank ihre grünen Bankgeschäfte auf. Bank & Umwelt blickt auf die Gründungsphase zurück und sprach mit den Mitstreitern der ersten Stunde.
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Geschäftsvolumen 2,3 Mrd.

Zum 15. Geburtstag präsentierte die UmweltBank starke Zahlen für das Geschäftsjahr 2011. Mit der ausschließlichen Finanzierung von Umweltprojekten ist die grüne Förderbank fünfzehn Jahre lang dynamisch und gleichgewichtig gewachsen.
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Neues Sparbuchkunstwerk

Neues Sparbuchkunstwerk

Das UmweltSparbuch verbindet Kunst, Natur und Zinsen: Karin Stollberg ist die neue Künstlerin, deren Aquarell-Bild „Grüner Strauß“ ab sofort die Umschlagseite des Sparbuchs schmückt.
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Impressum

Infodienst Bank & Umwelt

Herausgeber:
UmweltBank AG,
Laufertorgraben 6,
D-90489 Nürnberg
Telefon: 0911 / 53 08 - 123
Fax: 0911 / 53 08 - 129
E-Mail: service@umweltbank.de

Redaktionsschluss: 12.03.2012

Redaktion, Konzept und Layout:
UmweltKontakt GmbH, Nürnberg
www.umweltkontakt.de

Chefredaktion:
Horst P. Popp (verant.)

Fotos: UmweltBank, UmweltKontakt, gettyimages, jupiterimages

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Bank & Umwelt Nr. 64 als PDF

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Neuer Solar-Genußschein
In Kürze wird die UmweltBank einen Solar-Genußschein der saferay Europe GmbH mit einem Volumen von zwölf Mio. Euro zum Kauf anbieten. Sie können sich damit an der Finanzierung von einem der größten Solarparks Deutschlands beteiligen. Der Nominalzins beläuft sich auf 5,5 % p.a. bei einer Laufzeit von neun Jahren und neun Monaten. Der Verkaufskurs und die Emissionsrendite werden hier veröffentlicht.

 

Eine Übersicht aller Genußscheine und Genussrechte finden Sie hier.

 

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ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2011

Geschäftsvolumen 2,3 Milliarden Euro

Zu ihrem 15. Geburtstag präsentierte die UmweltBank starke Zahlen für das Geschäftsjahr 2011. Mit der ausschließlichen Finanzierung von Umweltprojekten ist die grüne Förderbank fünfzehn Jahre lang dynamisch und gleichgewichtig gewachsen. „Unser nachhaltiges Geschäftsmodell ist eine Erfolgsgeschichte, der wir noch viele Kapitel hinzufügen werden”, so der Vorstandsvorsitzende Horst P. Popp.

Das Geschäftsvolumen wuchs 2011 um 333 Mio. Euro bzw. 17,2 Prozent auf 2,27 Mrd. Euro. Im Geschäftsvolumen sind 253 Mio. Euro offene Kreditzusagen enthalten, die 2012 zur Auszahlung anstehen. Die Bilanzsumme (ohne offene Kreditzusagen) stieg im vergangenen Geschäftsjahr netto um 231 Mio. Euro oder 13,1 Prozent auf 1,99 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,76 Mrd. Euro).

15.523 Umweltkredite
Das Wachstum im Förderkreditgeschäft hielt 2011 mit 1.071 neu finanzierten Umweltprojekten (plus 7,4 Prozent) unvermindert an. Die Gesamtzahl der geförderten Kreditprojekte lag damit am 31.12.2011 bei 15.523. Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite stieg 2011 um 15,3 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro, während das Kreditvolumen zum 31.12.2011 einschließlich offener Zusagen 1,73 Mrd. Euro betrug und damit um 19,5 Prozent zulegte.

Ende 2011 machten Solarkredite 47,6 Prozent (Vorjahr: 47,9 Prozent) des Kreditbestands aus. Der Anteil ökologischer Baufinanzierungen lag bei 30,9 Prozent, hier gab es einen besonders starken Zuwachs bei den ökologischen privaten Neubauprojekten. An dritter Stelle folgten Wind- und Wasserkraftprojekte mit 14,9 Prozent. Auf Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologische Landwirtschaft entfielen 6,6 Prozent.

Umweltgarantie 110 Prozent
Die Kundeneinlagen der UmweltBank erhöhten sich parallel zum Kreditwachstum um 13,4 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,18 Mrd. Euro). Das Verhältnis von Umweltkrediten zu Kundeneinlagen, der sogenannte Umweltgarantiedeckungsgrad, lag auch 2011 bei über 100 Prozent.

Die Anzahl der Anlage- und Kreditkunden der grünen Förderbank ist auf über 92.000 gestiegen. Langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von 503 Mio. Euro stammen von anderen Banken, insbesondere der KfW.

Gewinn für Bank und Umwelt
Der Zinsüberschuss stieg 2011 um 11,2 Prozent auf 33,7 Mio. Euro, Personal- und Verwaltungskosten legten von 10,2 auf 11,3 Mio. Euro zu.

Nach Abzug der Steuern und Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken weist die UmweltBank einen von 10,0 auf 11,0 Mio. Euro gestiegenen Jahresüberschuss aus (plus 10,0 Prozent). Das Ergebnis je Aktie stieg um 9,1 Prozent auf 3,38 Euro (Vorjahr: 3,10 Euro).

Stattliches Eigenkapital
Die UmweltBank legt aufgrund des dynamischen Wachstums besonderen Wert auf die Unterlegung des Kreditgeschäfts mit Eigenkapital. So hat sich das haftende Eigenkapital zum 31.12.2011 durch die Einstellung von 12,7 Mio. Euro in die Rücklagen sowie die Emission zweier Genussrechte um 20,9 Prozent auf 138,4 Mio. Euro (Vorjahr 114,5 Mio. Euro) erhöht.

Die UmweltBank weist damit eine auf die risikotragenden Aktiva bezogene Eigenkapitalquote von 10 Prozent auf. Artikelende

 

 

 

 

 

 

ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2011

 

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WIE GRÜNDE ICH EINE BANK?

15 Jahre UmweltBank

Bank & Umwelt blickt zurück auf eine besondere Erfolgsgeschichte: Am 29. Januar 1997 nahm die UmweltBank nach Erhalt der Vollbanklizenz und Eintrag der Namensänderung im Handelsregister ihre Geschäfte als grüne Bank auf. Mit diesem Datum endete die zweieinhalb Jahre währende Gründungsphase, die im Rückblick heute wie ein Hindernislauf mit Happy-End anmutet.

Gesellschaftspolitisch erforderlich
Nach 18 Monaten Erfahrung als Vorstand der Frankfurter Ökobank, bei der sich fünf Jahre nach Gründung Realos und Fundis nicht grün waren, sah der 36-jährige Diplom-Kaufmann und Banker Horst P. Popp für sich keine andere Möglichkeit als die Gründung einer professionellen UmweltBank für Deutschland, die er für gesellschaftspolitisch erforderlich hielt.

Da seine Frau Sabine Popp der gleichen Ansicht war, gründeten sie Anfang April 1994 mit privaten Darlehen die D.U.T. UmweltTreuhand GmbH als Basis für die Gründung der geplanten UmweltBank. Sitz der Gesellschaft: das Arbeitszimmer der Familie in Nürnberg.

Nach ersten medialen Erfolgen und einer Vielzahl von positiven Rückmeldungen und Absichtserklärungen, die Gründung der UmweltBank sowohl finanziell als auch ideell zu unterstützen, gründeten die Popps am 22. Juli 1994 die zukünftige grüne Bank unter dem Namen D.U.B. UmweltVermögensverwaltung AG / UmweltBank in Gründung und verankerten den Umweltschutz als Unternehmensziel in der Satzung. Nach Handelsregistereintrag am 22.08.1994 unter der Nr. HR B 12678 wurde die Kapitalisierung mit den erforderlichen mindestens zehn Mio. DM durch einen Emissionsprospekt für die Kapitalerhöhung bis zum 30. November 1994 vorbereitet.

Allerdings scheiterte der erste Anlauf 1994 an einigen hunderttausend DM, die zum Stichtag noch fehlten. Da eine Verlängerung der Zeichnungsfrist rechtlich nicht möglich war, wurden die erhaltenen Einzahlungen vollständig zurückgezahlt. Daraufhin sprangen nicht nur viele Geldgeber, sondern auch die sechs Aufsichtsräte ab.

Aller guten Dinge sind drei
Zehn Gesellschafter ließen sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern stellten Risikokapital zum Weitermachen zur Verfügung. Der zweite Anlauf sollte 1995 mit Hilfe einer geänderten (steuer)rechtlichen Konstruktion, einem auf 50,5 Mio. DM erhöhten Emissionsvolumen und professionellen Vertriebspartnern gelingen. Nachdem bis zum Jahresende trotz Provisionsanreizen und Begeisterung beim Vertriebspartner nur 700.000 DM zusammengekommen waren, wurde der Vertriebsvertrag fristlos gekündigt und die Popps unternahmen 1996 wieder in Eigenregie den dritten Anlauf.

Mit einer Marketingkampagne und direktem Vertrieb über das Telefon mit eigenen Wertpapierberatern konnten 733 stille Gesellschafter und 3.302 Aktionäre für das grüne Bankkonzept gewonnen werden. Nun war genügend Eigenkapital für die Bankzulassung da, aber keine Banklizenz, da sich die Aufsichtsbehörde zunächst weigerte, diese zu erteilen. So begann ein weiterer Krimi, der erst nach Erhalt der Vollbanklizenz Anfang 1997 zu Ende ging.

Grüne Erfolgsgeschichte
Die Eröffnungsbilanz der UmweltBank AG bestand nur aus Eigenkapital in Höhe von umgerechnet 20 Mio. Euro. Doch mit jedem Umweltkredit und jeder Spareinlage (die gesetzliche Einlagensicherung kam übrigens erst im August 1998 dazu) wuchs die Bank Jahr für Jahr dynamisch und erfolgreich: Das Geschäftsvolumen stieg seit 1997 in jedem Jahr zweistellig und überschritt 2011 erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro.

Aufgrund des soliden und professionellen Bankmanagements und der Konzentration ausschließlich auf die Finanzierung und Förderung von Umweltprojekten meisterte die UmweltBank die Finanz- und Wirtschaftskrisen der Jahre 2001, 2008 und 2011 erfolgreich.

Das erste ökologische Kreditprojekt der UmweltBank 1997 war die energetische Haussanierung für einen Nebenerwerbs-Biobauern. In den 15 Jahren danach kamen Tausende von Umweltkrediten aus den Bereichen Solarenergie und Windkraft, Wasserkraft und Biogas sowie ökologischer Landwirtschaft hinzu.

Mit einem Drittel des Kreditvolumens ist die ökologische Baufinanzierung zu einem wichtigen Bereich geworden, der insbesondere Kredite für energetische Baugruppen und Genossenschaftsprojekte, aber auch private Ökohäuser und Altbausanierungen umfasst.

Risiko lohnt sich
All dies wäre nicht möglich ohne das wertvollste Kapital der UmweltBank: engagierte Menschen. Einige von ihnen sind bereits seit der Gründungsphase mit dabei. Mit ihnen blickt Bank & Umwelt auf die spannende Anfangszeit der UmweltBank in kurzen Interviews zurück.

 

 

 

 

 

 

Horst P. Popp

Der Banker Horst P. Popp (53) verwirklichte seine visionäre Idee, eine Bank für die Umwelt zu gründen. Seit Beginn ist der Diplom-Kaufmann Vorstandsvorsitzender der UmweltBank.

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B & U: Frau Popp, wie ist es überhaupt zum Namen UmweltBank gekommen?

Popp: Welcher sonst? Der Name stand von Anfang an fest: Er ist eindeutig und direkt – eben genau so wie die UmweltBank. Dieser Gedanke spielte auch bei der Logo-Entwicklung eine Rolle. Das aufgebrochene Quadrat stellt die Offenheit und Transparenz der Bank dar. Ein aufstrebender Strich wurde zum Blatt, das den ökonomischen – und viel wichtiger – den ökologischen Erfolg unserer Bank darstellt.

B & U: Sie haben schon recht früh Bank & Umwelt ins Leben gerufen, was wollten Sie damit erreichen?

Popp: Der Plan von der Bankgründung hat damals einigen Medienrummel verursacht. Deshalb haben wir bereits seit Ende 1995 mit unserem Magazin Bank & Umwelt begonnen, die Menschen und spannende Projekte der Bank vorzustellen. So starteten wir zum fünften Geburtstag eine Ethik-Gesprächsreihe: Mein Mann diskutierte mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, wie Margot Käßmann, Thilo Bode, Jürgen Trittin oder Sabine Christiansen. Heutzutage sind Erneuerbare Energien und der Gedanke der Nachhaltigkeit in der Gesellschaft angekommen. Und ich freue mich, dass die UmweltBank ihren Anteil dazu beigetragen hat und auch zukünftig beitragen wird.

 

Sabine Popp

Sabine Popp (52) entwickelte gemeinsam mit ihrem Mann die Strategie und das Konzept der UmweltBank. Von 1994 bis 2010 war sie für Marketing und Kommunikation verantwortlich, zudem von 1995 bis 1998 Mitglied des Aufsichtsrates.

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B & U: Am 1. April 1994 starteten Sie als erste Mitarbeiterin der D.U.T. UmweltTreuhand GmbH. Wie kam es dazu?

Bohn: Wir sind seit 23 Jahren Nachbarn von Familie Popp und inzwischen gut befreundet. Tschernobyl hat mich für das Thema Umwelt sensibel gemacht und sich auf unsere Lebensweise ausgewirkt. Als meine Tochter in die Schule kam, wollte ich wieder in das Berufsleben einsteigen. Ich war bereits auf der Suche und Herr Popp fragte mich damals, ob ich bei der Gründung einer UmweltBank mitarbeiten wollte. Das Ganze war eine Herausforderung und hatte den Vorteil eines kurzen Arbeitsweges.

B & U: Wie hat sich Ihr Tätigkeitsfeld im Laufe der Jahre entwickelt?

Bohn: Anfangs standen die Bankzulassung und der Aufbau des Unternehmens im Vordergrund, hier haben alle mit angepackt. Die Themen Personal, Sekretariat, Verwaltung waren aber immer Teil meiner Tätigkeit. Heute bin ich gemeinsam mit Herrn Popp für das Vorstandssekretariat und den Personalbereich verantwortlich. Für mich ist Personalarbeit eine äußerst wichtige Aufgabe, die vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten bietet und großen Einfluss auf das Wachstum und die Entwicklung der Bank hat. Hier möchte ich auch in Zukunft noch vieles bewirken.

 

Gisela Bohn

Die Großhandelskauffrau Gisela Bohn (52) ist Prokuristin und stellvertretende Personalchefin der UmweltBank.

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B & U: Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit Herrn Popp?

Fischer: Das war im Sommer 1994. Herr Popp machte auf mich sofort den Eindruck eines dynamischen Menschen mit fundierten Fachkenntnissen, der fest an die Marktchancen seiner Idee glaubte und den nichts hätte davon abbringen können. Seine Idee, effizientes Bankgeschäft mit dem Thema Umwelt zu verbinden, hat mich sofort überzeugt.

B & U: Woran haben Sie in der Gründungsphase mitgearbeitet?

Fischer: Wir waren in die gesamte Gründungsphase der Bank vom Sommer 1994 bis Dezember 1996 eingebunden, haben die Satzung ausgearbeitet sowie die Verträge für stille Gesellschafter und Zeichnungsscheine konzipiert.

B & U: Welche Erfolgschancen haben Sie der Bank damals eingeräumt?

Fischer: Das Konzept hat mich von Anfang an überzeugt. Die Hürde war damals jedoch, das Grundkapital aufzubringen, da man keinesfalls in Abhängigkeit eines Großinvestors kommen wollte, sondern die Anteilseigner breit gestreut sein sollten. Die Mindestbeteiligung betrug 5.000 DM. Nach zwei Anläufen gelang die Kapitalisierung 1996 und endete mit Erhalt der Banklizenz.

 

Prof. Dr. Bertram Fischer

Prof. Dr. Bertram Fischer (53) begleitete die Gründungsphase der UmweltBank als juristischer und steuerlicher Berater. Der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwalt leitet die PKF Sozietät Dr. Fischer in Nürnberg.

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B & U: Herr Hofmann, wie haben Sie erstmals von der UmweltBank erfahren?

Hofmann: Direkt durch Herrn Popp, der noch vor der Bankzulassung, in der Phase der Eigenkapitalbeschaffung, auf unser Unternehmen zukam. Die UmweltBank suchte einen Partner, der sie bei der Einführung und dem Betrieb der erforderlichen Bankensoftware unterstützt.

B & U: Wie haben Sie mit Ihrer langjährigen Bankerfahrung die Erfolgschancen der UmweltBank bewertet?

Hofmann: Es war ersichtlich, dass sich die Anlageprodukte in ihrer Struktur nicht von denen anderer Banken unterscheiden. Im Kreditportfolio war die Konzentration auf Erneuerbare Energien ungewöhnlich, persönlich hat mich das aber fasziniert. Für mich war klar: Das ist ein tolles Geschäftsmodell.

B & U: Welche Erinnerungen haben Sie an die Stimmung in der kurz vor Gründung stehenden Bank?

Hofmann: Es war eine starke Anspannung bei allen beteiligten Partnern spürbar. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als das Fax mit der vorläufigen Zusage für die Bankzulassung kam. Die Freude war bei allen zu spüren. Es ging ein Ruck durch die ganze Mannschaft, als man endlich mit dem Bankgeschäft beginnen durfte.

 

Günther Hofmann

Der Geschäftsführer Günther Hofmann (63) begleitet die UmweltBank als EDV-Dienstleister seit 1994 und ist seit 1999 Mitglied des Aufsichrsrats.

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B & U: War Ökologie bereits vor Ihrer Tätigkeit für die UmweltBank ein Thema für Sie?

Schöne: Ja. Neben zahlreichen Forschungsarbeiten war ich als Vorstand des Öko-Instituts Freiburg sowie als Gründungsmitglied des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin tätig. Zudem war ich politisch engagiert, u. a. als Mitglied der Hamburger Bürgerschaft.

B & U: Wie sah Ihr erster Kontakt zur UmweltBank aus?

Schöne: Ich erhielt im Herbst 1996 eine Einladung zur konstituierenden Sitzung des Umweltrates, die ich mit Freude annahm. Die Stimmung war – ich glaube, damit übertreibe ich nicht – enthusiastisch. Die UmweltBank war damals eines der wenigen Unternehmen, die sich konkret im Umweltbereich betätigten. Ich war begeistert, dass neben dem Aufsichtsrat freiwillig ein zweites, ökologisches Aufsichtsgremium eingerichtet wurde.

B & U: Was empfinden Sie heute mit Blick auf die Entwicklung der UmweltBank?

Schöne: Ich bin ziemlich stolz, bereits seit Beginn ein wenig zum Erfolg beigetragen zu haben. Die letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass es möglich ist, ein profitables Unternehmen aufzubauen und dabei die Umwelt zu entlasten.

 

Dr. Irene Schöne

Dr. Irene Schöne (69) wurde im März 1997 zur ersten Vorsitzenden des Umweltrats gewählt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin ist seit 1998 Mitglied im Aufsichtsrat der UmweltBank.

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B & U: Wie haben Sie von der UmweltBank erfahren?

Klotz: Ich habe im Vorfeld die Berichterstattung über Herrn Popp verfolgt. Als ich erfuhr, dass er eine Bank gründen wollte, die Ökologie und Ökonomie verbindet, habe ich das für den richtigen Ansatz gehalten. Nach einer Informationsveranstaltung für Investoren in Nürnberg im Dezember 1994 hat mich das Konzept endgültig überzeugt und ich habe meine Einlage als stiller Teilhaber gezeichnet.

B & U: Wie haben Sie das Risiko als stiller Gesellschafter für die Gründung der UmweltBank eingeschätzt?

Klotz: Mir war natürlich das grundsätzliche Risiko der Neugründung einer Bank bewusst. Ich war aber davon überzeugt, dass es Herrn Popp gelingen würde, seine Idee in die Tat umzusetzen. Ich hielt die Chancen größer als die Risiken, daher habe ich mich beteiligt. Diese auch von einem gewissen Bauchgefühl getragene Entscheidung hat sich ja im Nachhinein als richtig erwiesen. Der finanzielle Erfolg lässt sich an der Entwicklung des Aktienkurses ablesen, aber genauso wichtig ist es, dass damit auch der Nachweis erbracht ist, dass ökologisches Wirtschaften sehr erfolgreich sein kann.

 

Heinrich Klotz

Heinrich Klotz (54) war 1994 einer der ersten Risikokapitalgeber. Er ist Notar in Aschaffenburg und seit November 2009 Mitglied des Aufsichtsrats.

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B & U: Wie sind Sie auf die UmweltBank als Arbeitgeber aufmerksam geworden?

Weber: Nach meiner Ausbildung zum Bankkaufmann bewarb ich mich noch während meines BWL-Studiums 1994 auf eine Stellenanzeige der UmweltBank in Gründung. Da ich damals schon ökologisch eingestellt war, hat mich sofort begeistert, dass es da jemand gab, der so etwas plant.

B & U: Verlief Ihre Bewerbung erfolgreich?

Weber: Nicht auf Anhieb. Nachdem der erste Versuch der Bankgründung nicht gelang, wurde ich erst einige Monate nach meiner Bewerbung von der UmweltBank kontaktiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch bereits anderweitig einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Als Herr Popp jedoch zu mir sagte: „Herr Weber, wir brauchen Sie!“, stand für mich fest, dass das genau der richtige Job für mich ist.

B & U: Und aus heutiger Sicht, war es die richtige Entscheidung für Sie?

Weber: Mir persönlich hat der Auf- und Ausbau des Bereichs Betrieb, der neben der Informationstechnologie auch Aufgaben wie Rechnungswesen, Controlling, Zahlungsverkehr, Bilanzierung und Steuern umfasst, die Chance eröffnet, mich vom einfachen Sachbearbeiter zur verantwortlichen Führungskraft zu entwickeln.

 

Stefan Weber

Der Bankkaufmann Stefan Weber (46) begann im September 1995 als Wertpapierberater und leitet heute als Prokurist die Abteilung IT / Finanzen der Bank.

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B & U: Wie haben Sie als Geografin zur UmweltBank gefunden?

Klemm: Während meines Geografie-Studiums in München habe ich mich vorwiegend für Umwelt- und Naturschutz interessiert, damals war ich auch ehrenamtliche Abfallberaterin der Stadt. Bankthemen waren mir eigentlich völlig fremd, aber das Credo dieser neuen Bank, Ökologie und Ökonomie zu vereinen, hat mich von Anfang an gereizt. Ich habe eine Stellenanzeige in der Zeitung gelesen, habe mich beworben und bin dann gleich für das Beraterteam eingestellt worden.

B & U: Wie verlief Ihr weiterer Weg bei der UmweltBank?

Klemm: Die Entwicklung verlief schnell. Als der damalige Vertriebsleiter ausgeschieden war, sagte Herr Popp zu mir: "Das ist eine Aufgabe für Sie." So wurde ich Leiterin der Anlageabteilung und des Telefonteams. 1999 erhielt ich Prokura und übernahm den Bereich ökologische Beteiligungen, aus dem später die Abteilung Vermögensberatung entstand. Auch als Mutter konnte ich diese Aufgabe in Teilzeit fortführen, die Verantwortung der Abteilungsleitung konnte ich mir mit meiner Kollegin Frau Glahn-Nüßel teilen. Seit ich 2010 mit meiner Familie umgezogen bin, übernehme ich Aufgaben in der Vermögensberatung, die ich von zuhause betreuen kann.

 

Beate Klemm

Die Diplom-Geografin Beate Klemm (44) kam im November 1995 zur UmweltBank und betreute in der Gründungsphase potenzielle Risikokapitalgeber. Die Prokuristin zog vor kurzem nach Tübingen und betreut weiterhin Beteiligungsprojekte.

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B & U: Sie haben eine Bankausbildung und ein Betriebswirtschaftsstudium absolviert. Wie kamen Sie zur UmweltBank?

Koppmann: Ich habe von der grünen Bank zum ersten Mal gehört, als ich einen Flyer im Mitgliedermagazin des Verkehrsclub Deutschland in die Hände bekam. Eigentlich wollte ich nach meiner Ausbildung gar nicht in eine Bank zurück, ökologische Themen haben mich mehr interessiert. Das Geschäftsmodell dieser neuen Bank hat mich dann aber neugierig gemacht. Für mich passte alles zusammen: Banker – kann ich, Umweltschutz – will ich.

B & U: Können Sie sich noch an Ihr erstes Kreditprojekt erinnern?

Koppmann: Natürlich, es war ja auch der erste Kredit für die UmweltBank. Der Kreditnehmer war Biobauer und Aktionär der ersten Stunde. Auf seinem Bauernhof hat er zusammen mit seiner Frau einen kleinen Hofladen betrieben. Zur Finanzierung seiner ökologischen Haussanierung ist er dann an uns herangetreten.

B & U: Und dann wurden Sie innerhalb von gut sechs Jahren vom Hochschulabsolventen zum Vorstandsmitglied?

Koppmann: Ich war bei der jungen Bank angetreten, um das Kreditgeschäft auf- und auszubauen. Die zusätzliche Aufgabe als Vorstand habe ich gern übernommen. Artikelende

 

Jürgen Koppmann

Jürgen Koppmann (43) hat bei der UmweltBank Karriere gemacht: 1996 fing er als Kreditsachbearbeiter an. Bereits nach zwei Jahren übernahm der Diplom-Kaufmann die Leitung der Projektfinanzierung, Anfang 2002 wurde er in den Vorstand berufen.

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UMWELTSPARBUCH

Neues Sparbuchkunstwerk

Jede Mappe des UmweltSparbuchs ist eine Besonderheit: Bereits seit Bestehen der Bank ziert ein ausgewähltes Kunstwerk die Umschlagseite. Alle zwei Jahre wird ein neues Motiv bestimmt. Im Jubiläumsjahr der UmweltBank fiel die Wahl auf das Aquarell-Bild „Grüner Strauß“ der Künstlerin Karin Stollberg.

Karin Stollberg liebt die Natur. Für ihre Arbeiten lässt sie sich häufig von den Eindrücken aus ihrem eigenen Garten leiten – so auch beim neuen Sparbuch-Bild. Die Inspiration dafür erhielt sie durch einen selbstgepflückten Strauß aus Blättern, Gräsern, Schilf und Frauenmantel, den sie mit viel flüssiger Farbe zu Papier brachte.

Malen mit Experimentierfreude
In ihrer Arbeit zeigt sich die Nürnbergerin experimentierfreudig. So hat sie für die Blätter ihres Straußes Frischhaltefolie zur Hilfe genommen, um interessante Strukturen zu erzeugen. „Oft trage ich auch zunächst nur Farbe auf und schaue, wohin sie fließt“, erklärt sie.

Bereits vor mehr als 40 Jahren entdeckte die gelernte Friseurmeisterin die Malerei für sich. „Was zunächst als Hobby begann, ist inzwischen viel mehr geworden“, berichtet die 65-Jährige, die ein eigenes Atelier in Nürnberg betreibt. Die UmweltSparbuch-Mappen mit dem Bild von Karin Stollberg sind ab sofort erhältlich. Die ersten 500 Exemplare sind eine besondere Rarität: Sie sind von der Künstlerin handsigniert.

Sparbuch mit Extra-Zins
Das UmweltSparbuch bietet ein besonderes Extra: Wenn Sie bis zum Ende des Kalenderjahres nicht über Ihr Guthaben verfügen, erhalten Sie ein Zins-Plus in Höhe von 0,25 Prozent. Zudem bleiben Sie flexibel: Pro Kalendermonat können Sie ohne vorherige Kündigung bis zu 2.000 Euro vorschusszinsfrei abheben. Wie alle Sparkonten der UmweltBank ist auch das UmweltSparbuch gebührenfrei. Ganz gleich, wie oft Sie einzahlen oder abheben.

Sie interessieren sich für das UmweltSparbuch? Eine Anlage ist bereits ab 500 Euro möglich. Senden Sie dazu einfach Ihren Anlageauftrag ausgefüllt an die UmweltBank. Artikelende

 

 

 

 

Karin Stollberg aus Nürnberg ist mit ihrem Aquarell „Grüner Strauß“ die neue Sparbuch-Künstlerin.

Karin Stollberg aus Nürnberg ist mit ihrem Aquarell „Grüner Strauß“ die neue Sparbuch-Künstlerin.

 

Mappe des UmweltSparbuchs

     

Bank & Umwelt Nr. 64 als PDF